48-Stunden-Lauf 2026 — BORNE TO RUN in Unna
Zwei Tage, eine Strecke, ein Ziel: möglichst viele Kilometer auf dem 1.947-m-Rundkurs im Bornekamp. Die 48h-Wertung ist gleichzeitig offene Deutsche Meisterschaft im 48-Stunden-Lauf.
Was ist ein 48-Stunden-Lauf?
Ein 48-Stunden-Lauf ist ein Stundenlauf-Format, bei dem jede Läuferin und jeder Läufer 48 Stunden lang versucht, auf einem geschlossenen Rundkurs möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Pausen, Schlafphasen und Wechsel von Verpflegung sind erlaubt — die Uhr läuft weiter. Gewertet wird die zurückgelegte Distanz, ergänzt um Zwischenwertungen nach 6, 12 und 24 Stunden.
48-Stunden-Lauf in Deutschland: Stand und Stellung
Der 48-Stunden-Lauf zählt zur Königsklasse des deutschen Ultramarathon-Kalenders. Im DUV-Statistikportal werden 48h-Wertungen als offizielle Bestleistungen geführt. BORNE TO RUN reiht sich in eine kleine Gruppe deutscher Veranstaltungen ein, die ein voll bemanntes 48h-Format mit Spendenlauf-Charakter und offener DM-Wertung verbinden.
Reglement & Wertung beim BORNE TO RUN 48h
Der 48h-Lauf startet am Freitag um 11:00 Uhr und endet am Sonntag um 11:00 Uhr. Gewertet werden volle Runden auf dem 1.947-m-Kurs sowie der Restweg im 48-Stunden-Fenster über Matten-Zeitnahme. Die offene Deutsche Meisterschaft wird in der 48h-Wertung ausgetragen.
- Rundkurs 1.947 m, Asphalt und befestigte Wege
- Matten-Zeitnahme via RaceResult
- Wechsel- und Schlafzelt direkt am Start/Ziel
- Verpflegungspunkt mit warmen und kalten Optionen
- Helfer- und Sanitätsstation im Inneren des Kurses
Wer läuft 48 Stunden — und warum?
Erfahrene Ultraläufer:innen mit 24h-Erfahrung wagen den Schritt auf 48 Stunden meist nach mehreren Saisons. Ein 48h-Lauf ist Pacing- und Kopfdisziplin: wer zu schnell startet, verliert die zweite Nacht. Der BORNE TO RUN-Kurs ist bewusst zuschauernah angelegt — Pacing, Verpflegung und Helfer sind nie weiter als 1.000 Meter entfernt.
Vorbereitung in 12 Wochen
Wer einen 24h-Lauf solide gefinisht hat, ist 12 Wochen Spezifik vom 48h-Lauf entfernt. Trainingsbausteine: Back-to-Back-Long-Runs, Nachtläufe ohne Schlaf, Fueling-Rehearsal mit der Wettkampf-Verpflegung, Walk-Run-Rhythmus ab Kilometer 60.